Guild Wars: Interview über Wind des Wandels und das kommende Update
Geschrieben von: Terror   
Montag, den 09. Januar 2012 um 00:00 Uhr

In einer Zeit, in der die Meisten wohl vornehmlich auf Guild Wars 2 blicken, hat sich incgamers.com die Zeit genommen, sich einmal mit John Stumme und Robert Gee über je ein vergangenes als auch zukünftiges Updates zu unterhalten.

Den Anfang macht John in seinem Gespräch über den Wind des Wandels, die Fortsetzung von Guild Wars: Beyond in Cantha. Dabei spricht er nicht nur von angenehmen Dingen, sondern nimmt auch Stellung zu den anfänglichen, von so manchem Spieler als langweilig und sich wiederholend angesehenen Säuberungsmissionen. Dieser langsame Anfang, so Stumme, diente in erster Linie dazu, die Personen hinter dem Ministerium der Reinheit und ihre Beweggründe zu zeigen.

Er erkennt zwei Hauptprobleme bei den Inhalten: Zum einen wären da die als eindimensional wahrgenommenen Gegner, die Befallenen, die an so manchen schlechten Hollywoodschurken erinnern. Sämtliche Versuche, den Spielern die Befallenen näher zu bringen, seien im Endeffekt gescheitert. Das zweite Problem war die Art, wie man die neuen Inhalte herausgab. Im Gegensatz zu Krieg in Kryta hatte man dieses Mal beschlossen, die Inhalte in großen Bündeln auf die Spieler loszulassen. Damit wollte man dem "Wie jetzt, das war es schon wieder?" des vorherigen Guild Wars: Beyond-Teils zuvorkommen. Jedoch unterschätzte man einen Gutteil der Spielerschaft, der auch die neuen Inhalte in einem Rutsch durchlief und für den somit die Wiederholungen in der Art der Quests sehr augenfällig war. Die Story habe man dabei nicht richtig sacken lassen können.

John strebt an, in Zukunft ein Update herauszugeben, das einen Teil dieser "Geh da hin und klatsch das um!"-Quests zu optionalem Inhalt degradieren soll. Für Teil drei des Windes kündigt er außerdem 300% mehr Befallene an. Der Schwierigkeitsgrad in Schweren Mode und Bezwingen nach den Quests sei absichtlich recht sadistisch angelegt, weil es sich dabei um, so Stumme, "Post-Game Content" handele, also Dinge, die man erledige nachdem man alles andere gesehen und gemeistert hat. Des Weiteren soll es ein großes, episches Ende für Guild Wars: Beyond in Cantha geben, bei dem wohl ein paar Tricks aus dem Hut gezaubert werden sollen, die man aus Guild Wars so noch nicht kennt.

Eine Beyond-Episode für Elona ist derzeit noch nicht geplant, auch wenn man bereits eine Storyline dafür geschrieben hat und man diese Inhalte gerne noch zu den Spielern bringen würde.

Im zweiten Interview mit Robert Gee dreht sich alles um das kommende Update, in welchem hauptsächlich der Elementarmagier wieder etwas Fleisch auf die Rippen bekommen soll. Zu beachten dabei ist, dass die Fragen eingereicht wurden, bevor die Inhalte des Updates offenbar wurden.

So erfahren wir, dass man sich gegen eine Verbesserung von Energiespeicherung und für eine Senkung der Rüstungswerte im Schweren Modus entschieden habe, um den Schwierigkeitsgrad im Normalen Modus unverändert zu lassen. Außerdem hätten dann die doch schon manchmal recht bösen Elementarmagier-Bosse dann noch mehr Aua gemacht. Aus letzterem Grund habe man sich bei den Änderungen auch hauptsächlich auf Elitefertigkeiten konzentriert, so dass auch den Gegnern nur eine deutlich stärkere Fertigkeit zur Verfügung steht, als dass Ele-Bosse nun generell noch mehr Durchschlagskraft erhalten. Weitere angesprochene Punkte sind die Einführung von Fünferschritten bei der Erschöpfung und die womöglichen Auswirkungen des Updates auf das PvP.

 

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 05. Januar 2012 um 16:35 Uhr
 

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